Die in Hamburg aufgewachsene Katerina von Bennigsen ist eine der profiliertesten lyrischen Sopranistinnen ihrer Generation. Zu ihrem Repertoire zählen insbesondere Partien des italienischen und deutschen Fachs wie Violetta in "La Traviata", Gilda in "Rigoletto", Adina in "L'elisir d'Amore", Sophie in "Der Rosenkavalier", Pamina in "Die Zauberflöte" und Gretel in "Hänsel und Gretel".
Von 2018 bis 2024 war Katerina von Bennigsen festes Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo sie in prägenden Fachpartien wie Susanna in "Le nozze di Figaro", Musetta in "La Bohème", Gretel in "Hänsel und Gretel", Ännchen in "Der Freischütz", Blonde in "Die Entführung aus dem Serail", Despina in "Così fan tutte", Adele in "Die Fledermaus", Amanda in "Le Grand Macabre", Gretchen in "Der Wildschütz", Wanda in "Die Grossherzogin von Gerolstein" zu erleben war.
In der Spielzeit 2025/26 gibt sie mit Gilda ihr Hausdebüt am Aalto-Theater Essen sowie an der Oper Graz. An die Deutschen Oper am Rhein kehrt sie als Gretel und als Adele zurück und übernimmt am Theater Bonn in der Uraufführung von Param Vers "Awakening" die Partie der Prinzessin Yasodhara.
Gastengagements führten die Sopranistin an zahlreiche renommierte Häuser, darunter die Deutsche Oper Berlin, Oper Köln, Oper Leipzig, Staatstheater Wiesbaden, Bühnen Halle, Gärtnerplatztheater München und Teatro Communale di Modena.
Auch als Konzertsängerin ist Katerina von Bennigsen gefragt und singt in der Spielzeit 2025/26 als Solistin bei der Wiedereröffnung der Beethovenhalle Bonn in Mahlers Zweiter Sinfonie sowie bei Konzerten mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden in der Semperoper.
Katerina absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. KS Hanna Schwarz, Prof. Carolyn James und Prof. Burkhard Kehring im Fach Lied. Bereits während des Studiums debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Bubikopf in "Der Kaiser von Atlantis" und wirkte dort in mehreren Produktionen des Opernstudios mit. Meisterkurse bei renommierten Künstlern wie Montserrat Caballé, Edda Moser, Helen Donath, Margreet Honig und John Norris rundeten ihre Ausbildung ab.
Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit herausragenden Dirigenten wie Alan Gilbert, Omer Meir Welber, Stefano Ranzani, Paolo Arrivabeni, John Fiore, Jonathan Darlington, Konrad Junghänel, Srba Dinić, Alexander Soddy, Petr Popelka und Dirk Kaftan zusammen.